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die Jurte
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Ger die mongolische Jurte
Auszug aus der Diplomarbeit "GER die mongolische Jurte" an der Universität für Angewandte Kunst Wien, 1998, eingereicht an der Lehrkanzel für Geschichte und Theorie der Architektur bei Prof. Friedrich Achleitner zur Erlangung des Magistergrades der Künste.

5.2. Die soziale Ordnung dargestellt am rituellen Ablauf eines Mahls

Generell stehen Jurten für jeden offen, Gastfreundschaft gilt als oberstes Gebot. Zum Gastrecht gehört im allgemeinen die Versorgung mit Nahrung, sowie die Möglichkeit in der Jurte zu nächtigen. Nach Ansicht der Mongolen ist in einer Jurte immer für eine zusätzliche Person Platz. Das bedeutet, jeder der eine Unterkunft benötigt, kann mit Aufnahme rechnen.
Bis ins 19. Jahrhundert galt als Teil des Gastrechtes die Bereitstellung einer Frau für das Nachtlager, mit der Begründung, daß der Mann nicht ohne Frau leben kann und Reisende oft sehr lange alleine unterwegs sind. (Vgl: Taube Erika und Manfred: "Schamanen und Rhapsoden. Die geistige Kultur der alten Mongolei", Wien 1983, S 117)

 
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